Wer sind die Eisheiligen?

Eisheilige, manchmal auch Eismänner genannt, sind Wetterheilige, die ihre Gedenktage vom 11. bis zum 15. Mai haben. Sie sind Bischöfe und Märtyrer aus dem 4. oder 5. Jahrhundert.

Die Eisheiligen und ihre Namenstage:

Mamertus Bischof von Vienne 11. Mai
Pankratius frühchristlicher Märtyrer 12. Mai
Servatius Bischof von Tongern 13. Mai
Bonfiatius frühchristlicher Märtyrer 14. Mai
Sophie frühchristliche jungfräuliche Märtyrerin 15. Mai

Die Bezeichnung „Eisheilige“ geht auf das Wetter, welches im Mai zu beobachten ist, zurück. Anfang Mai herrschen in Europa schon recht hohe Temperaturen. Durch die Temperaturunterschiede zwischen dem Festland und dem Ozean entstehen allerdings Tiefdruckgebiete, wodurch eiskalte Luftströmungen aus den Polargebieten an das Festland gelangen.

Die „Eisheiligen“ sind somit auch eine wichtige alte Bauernregel, da es auch Mitte Mai nochmal zu Frost kommen kann. Eine Bauernregel lautet zum Beispiel: „Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist“. Die Bauernregel setzt allerdings erst ca. 8 Tag später ein, da die alte Bauernregel sich auf den julianischen Kalender und nicht auf den gregorianischen Kalender bezieht und die Gedenktage der Eisheiligen beim Wechsel zum gregorianischen Kalender mit nach vorne verschoben wurden sind.

 

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› Die Eisheiligen ausführlich beschrieben in der LOGO Wissensbibliothek

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