Kirchengeschichte & Theologiegeschichte
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Die 1525 am Grossmünster errichtete «Prophezey» verdankt sich dem Engagement Zwinglis. Aus dieser auch als «Hohe Schule» oder «Carolinum» bezeichneten Ausbildungsstätte ging die Theologische Fakultät der 1833 gegründeten Universität Zürich hervor. Bis heute ist die Zürcher Pfarrerausbildung der ersten Jahrhunderte ein Forschungsdesiderat. Es existieren weder zuverlässige Listen des Lehrkörpers noch Verzeichnisse der Lehrveranstaltungen; insbesondere zum 16. Jahrhundert fehlen verlässliche Untersuchungen.Das 500-Jahr-Jubiläum der Gründung der «Prophezey» gibt Anlass, die Schulgeschichte und die Vermittlung akademischer Theologie im Zürich des 16. Jahrhunderts wissenschaftlich aufzuarbeiten. Dabei wird erstmals eine bio-bibliographische Liste aller Lehrer publiziert. Verfügbare Downloads für Sie:› Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Gebete" als PDF herunterladen
Das Bild des Bayernherzogs Tassilo III. (748–788) ist in der Geschichte ein Beispiel dafür, dass der Sieger in der Erinnerung Recht behält und der Besiegte eben Unrecht hatte.Selbst für die wissenschaftliche Geschichtsschreibung blieb Tassilo bis vor kurzem der „kleine Geist“, „Treubrüchige und Verräter“ oder „talentlose Politiker“, der seinen Vetter ersten Grades, Karl den Großen, mutwillig provozierte, bis es zur Katastrophe kam. Nur zu leicht wird dabei vergessen, dass Tassilo gegen das expansive Großreich der Franken seinem Bayern eine derart starke und dauerhafte Struktur verlieh, dass Land und Leute von seinem eigenen und dem Untergang seiner Familie nicht mehr beschädigt werden konnten. Die Nachwelt sollte ihm dafür nicht bloß in Bayern danken.Herwig Wolfram schildert eindrücklich das Schicksal des Bayernherzogs.Verfügbare Downloads für Sie:› Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Gebete" als PDF herunterladen
Wie sich frühchristliche Gemeinden organisierten und was wir daraus lernen können. Mit Impulsen für die Arbeit in Gemeinde und Pfarre.Kirche in der Krise – aber was, wenn der Blick auf das frühe Christentum die Zukunft weist? Dieses Buch nimmt das Neue Testament als Ratgeber und zeigt, wie sich Christen damals organisierten. Der Neutestamentler und katholische Priester Martin Ebner stellt die unterschiedlichen biblischen Gemeindestrukturen dar und ermutigt, sie als Richtungsweiser für heute zu nutzen.Dabei fällt auf: Die Gemeinden waren vielfältiger als die hierarchische Bischofskirche vermuten lässt. Die ersten Christen orientierten sich an bekannten Strukturen ihres – meist städtischen – Umfelds und passten diese an. Im Geist des Apostels Paulus durften alle Getauften der Gemeinde ihr Charisma einbringen, auch Frauen und Sklaven. Und nicht nur das: Sie durften mitreden, mitentscheiden und mitgestalten.Verfügbare Downloads für Sie:› Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Gebete" als PDF herunterladen
Ein Blick über die Todesgrenze entlang mittelalterlicher Bildwerke.Welchen Leib werden die Auferstandenen haben? Der Apostel Paulus antwortet: Einen verwandelten, unsterblichen Herrlichkeitsleib. Wie er aussehen könnte, welche Beschaffenheit, welche Merkmale er haben müsste, das erkundet Dagmar Dewald entlang mittelalterlicher Bildwerke, die zur Anschauung brachten, was denkerisch noch lange nicht eingeholt ist.Verhandelt sind Geschlechtlichkeit, Nahrungsaufnahme und Sinneswahrnehmung, Umgrenzung und Öffnung, Entstellung und Schönheit u. v. m. Neu gestellt ist auch die strittige Frage eines Gottesleibs, denn wie sonst sollte der Mensch in seinem Leib Gott schauen? „Der Leib, und nur er, kann das Unsichtbare sichtbar machen: das Geistliche und das Göttliche.“ (Johannes Paul II.)Verfügbare Downloads für Sie:› Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Gebete" als PDF herunterladen
Dilexi te – Über die Liebe zu den Armen. Das erste Lehrschreiben des Papstes zur drängendsten Frage unserer Zeit.Mit "Dilexi te" präsentiert Papst Leo XIV. sein erstes apostolisches Schreiben – eine leidenschaftliche geistliche Ermahnung, die die Liebe zu den Armen ins Zentrum stellt.Diese kommentierte Ausgabe erschließt den Text in seiner theologischen, ethischen und historischen Tiefe:Mit sachkundigen Anmerkungen, biblischen Querverweisen und Reflexionen zu Armut, Gerechtigkeit und kirchlicher Sendung. »Dilexi te« lädt ein, über die Mitte des Evangeliums neu nachzudenken – und die Kirche wachzurufen zu einem Dienst aus Liebe.Andreas R. Batlogg, Stefan von Kempis, Ursula Nothelle-Wildfeuer, Helmut Rakowski und Eva Maria Welskop-Deffaa ordnen das Schreiben aus theologischer, sozialer und kirchenhistorischer Sicht ein.Verfügbare Downloads für Sie: › Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Diese Erde werde Licht" als PDF herunterladen
Geschichte, Glaube und Kultur des Judentums in einem opulent ausgestatteten Band.Was ist Judentum? Was bedeutet es, Jude oder Jüdin zu sein? Wie konnten das jüdische Volk und die jüdische Kultur so viele Versuche, sie auszulöschen, überstehen? Was hat das Judentum der Welt zu sagen?Das Buch des jüdischen Wissens gibt auf diese Fragen nicht nur eine Antwort. Es bietet eine Vielzahl von Perspektiven und Zugängen. In fünf Kapiteln erzählt es die Geschichte des Judentums, erklärt seine Lehre, beschreibt die jüdische religiöse Praxis, die Feste des jüdischen Jahres und die Weise, wie die Religion den Lebensweg eines Menschen von der Geburt bis zum Tod begleitet. Eingebettet darin sind eine Fülle von Texten, Quellen, Grafiken und Bildern, die die ganze Vielfalt der jüdischen Kultur auf einzigartige Weise sichtbar machen.Eine umfassende und doch leicht zugängliche Einführung in die Welt der jüdischen Religion und Kultur.Eine umfassende und zugleich leicht verständliche EinführungVielfältig, bunt, überraschend und voller WeisheitOpulent ausgestattet: Mit zahlreichen Fotos, Bildern, Tabellen und GrafikenAusstattung: Durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Fotos, Bildern, Tabellen und Grafiken gestaltetVerfügbare Downloads für Sie: › Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Das Leben blüht auf" als PDF herunterladen
Neuauflage der Septuaginta Deutsch. Nach über 15 Jahren wurde die Septuaginta Deutsch an den aktuellen Stand der Septuaginta-Forschung angepasst.Die erstmalig 2009 erschienene deutsche Übersetzung der Septuaginta (der griechischen Fassung des Alten Testaments) hat sich seither als Standardwerk für Theologie, Philologie und Religionsgeschichte etabliert. Sie macht den anspruchsvollen Text auch Nichtspezialistinnen und -spezialisten zugänglich. Für orthodoxe Gemeinden im deutschsprachigen Raum wurde dadurch ihr Altes Testament in einer ihnen gemeinsamen Sprache verfügbar. Die philologische Übersetzung orientiert sich eng an der griechischen Vorlage. Durch Einleitungen in die biblischen Bücher wird das Verständnis zusätzlich erleichtert.Die Septuaginta-Forschung hat sich in den vergangenen 15 Jahren lebendig weiterentwickelt, wie sich etwa an neuen Bänden der sog. Göttinger Septuaginta zeigt. Dadurch wurde eine gründliche Überarbeitung der Septuaginta Deutsch notwendig. Das Ergebnis liegt nunmehr vor. Das Werk wird von Martin Karrer und Wolfgang Kraus in Zusammenarbeit mit Eberhard Bons, Kai Brodersen, Heinz-Josef Fabry, Siegfried Kreuzer, Martin Rösel, Helmut Utzschneider und Florian Wilk herausgegeben. Sämtliche Herausgeber sind international anerkannte Spezialisten auf ihrem Gebiet. Einzige Ausgabe der Septuaginta in deutscher SpracheGründlich überarbeitet und an den aktuellen Forschungsstand angepasstPhilologische Übersetzung nahe an der VorlageMit Einleitungen zu den biblischen BüchernVerfügbare Downloads für Sie:› Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Gebete" als PDF herunterladen
Der Heilige mit dem grünen Herzen und den leeren TaschenFranz von Assisi gehört zu den prägendsten Gestalten des Mittelalters. Sein radikaler Verzicht auf Besitz und Status gehörte zu einer Armutsbewegung, die Kirche und Gesellschaft tief veränderte. Dieses Buch verbindet spannende historische Hintergründe mit der zeitlosen Frage nach dem einfachen Leben: Was bedeutet Verzicht – damals wie heute? Und warum kann gerade die Rückbesinnung auf das Wesentliche neue Freiheit schenken? Ein inspirierender Blick auf Franz von Assisi als Mensch, Ordensgründer und Wegweiser – mit Impulsen, die bis in unsere Gegenwart reichen.Verfügbare Downloads für Sie:› Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Psalm 23" als PDF herunterladen
Das »Buch Henoch« gehört zu den Apokryphen – jenen religiösen Texten jüdischen oder christlichen Ursprungs, die nicht in den biblischen Kanon aufgenommen wurden. Nach alttestamentarischer Überlieferung ist Henoch ein direkter Vorfahre Noahs, der von Gott noch vor seinem Tod in den Himmel entrückt wird. Der uralte hebräische Text erzählt von Henochs mystischer Reise durch das Jenseits; von Dämonen, gefallenen Engeln und der prophetischen Verheißung eines kommenden Messias. Die vorliegende Ausgabe stützt sich auf die klassische Übersetzung des Theologen und Orientalisten Andreas Gottlieb Hoffmann.Verfügbare Downloads für Sie:› Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Psalm 23" als PDF herunterladen
Mit Franz von Assisi steht ein erstaunlich moderner Mensch vor uns. Er verkörpert einen neuen Geist, der auf Wandlung und Bescheidenheit setzt. Anfangs wird seine Bewegung, die eine Bruderschaft und kein Orden sein will, von einer Handvoll „minderer Brüder“ getragen. Sie fordern mehr Demut des Menschen vor der Schöpfung.Auch der neue Reichtum der Städte (sein Vater ist ein erfolgreicher Tuchhändler in Assisi) stößt ihn ab. Franz von Assisi will, dass seine Brüder arbeiten, aber nicht für Geld, sondern für Essen und ein Dach über dem Kopf. Betteln sollen sie nur im Notfall.Schnell entsteht eine Massenbewegung, die die Kirche vor die Frage stellt: Verbieten oder Integrieren? Der Papst entschließt sich, mit Franz von Assisi die Kirche zu reformieren und macht ihn 1228 gar im Expresstempo zu Heiligen. Mit der Institutionalisierung der Bruderschaft als Orden geht jedoch viel vom ursprünglichen Geist der Franziskaner verloren, oder verkehrt ihn sogar ins Gegenteil. So sind die Franziskaner schon Mitte des 13. Jahrhunderts Teil der Inquisition, der wiederum viele „spirituale“ Brüder, die den Geist der Anfänge verteidigen, zum Opfer fallen.Und Franz von Assisi? Er trifft 1219 im ägyptischen Damiette den Anführer der feindlichen Moslems, Sultan Melek al-Kamil, einen klugen Herrscher wie aus Lessings Ringparabel, der ihn tief beeindruckt. Das Treffen ist verbürgt. Im Gespräch erkennen sie, dass der wahre Glaube vom Frieden nicht zu trennen ist. Nach dieser Begegnung mit dem Sultan bricht Franz von Assisi endgültig mit der Kreuzzugsideologie.Verfügbare Downloads für Sie:› Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Psalm 23" als PDF herunterladen
2006 legte Peter Fiedler in dieser Reihe seinen Matthäuskommentar vor. Er verortete das Evangelium und seine Gemeinde im Kontext des Judentums des 1. Jahrhunderts. Das war damals eine innovative Zuordnung, die aber inzwischen breit rezipiert wurde. Die vorliegende Neubearbeitung folgt konsequent dem von Fiedler eingeschlagenen Weg und liest das Evangelium als jüdisches Buch, das in den Jahren nach der Zerstörung des Tempels unter Berufung auf den einen Lehrer Jesus einen Weg weist, wie in der neuen Situation ein Leben nach dem in der Tora manifestierten Willen Gottes möglich ist.Matthäus ist konsequent beim Wort zu nehmen, auch und gerade dann, wenn einzelne Texte sich üblichen Lesegewohnheiten nur schwer fügen (z.B. Mt 23,3a). Wenn der matthäische Jesus an prominenter Stelle von der bleibenden Geltung der Tora redet, dann muss die Auslegung das ernst nehmen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den halachischen Dimensionen der matthäischen Texte. Matthäus ist vertraut mit Diskussionen um die rechtliche Überlieferung des Judentums, wie sie sich vor allem - aber nicht nur - in rabbinischen Texten finden.Verfügbare Downloads für Sie:› Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Psalm 23" als PDF herunterladen
Der Band Orthodoxes Christentum erschließt die vielfältigen Traditionen der drittgrößten christlichen Konfession auf innovative Weise: Diese Erschließung geschieht - wie es für die Bände dieser religionswissenschaftlichen Reihe üblich ist - von einer "Außenperspektive". Zudem werden die facettenreichen Traditionen aus multidimensionaler Perspektive interdisziplinär betrachtet. Ein derartiger Zugang war überfällig und erweist sich als sehr fruchtbar, da er an diesem hochkomplexen religiösen Gebilde noch unbekannte Seiten aufzeigen kann. Denn das Orthodoxe Christentum wird durch eine Vielzahl autokephaler und autonomer Kirchen der byzantinischen Tradition repräsentiert, deren Wurzeln weit in die Vergangenheit zurückreichen. Zugleich haben die Kirchen eigene Entwicklungspfade beschritten und sind überregional verbreitet: zunächst und vornehmlich in Ost- und Südosteuropa, aber auch im Vorderen Orient und seit dem Beginn der Neuzeit weltweit. Dieser Sammelband schließt so eine große Forschungslücke und schafft durch eine systematische und analytische Herangehensweise einen Überblick über die zunehmend interdisziplinäre Forschung zum Orthodoxen Christentum jenseits theologisch-konfessioneller oder historischer Ostkirchenkunde, u. a. aus philosophischer, psychologischer, ethnologischer, geopolitischer, literaturwissenschaftlicher und postkolonialer Perspektive. Er bietet darüber hinaus Hintergrundinformationen zur Rolle der Orthodoxie in den aktuellen Konfliktregionen Ost- und Südosteuropas.Verfügbare Downloads für Sie:› Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Psalm 23" als PDF herunterladen
Hier finden Sie Bücher über die Entwicklung der Kirche. Unser Glaube wird nach soziologischen, politischen und historischen Aspekten betrachtet. In dieser Kategorie bieten wir Ihnen Fachbücher von renommierten Verlagen.