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Die Gnosis gilt als Urgrund aller christlichen Ketzerei, als Opposition in der und gegen »die« Kirche, als Sammelbecken für vermeintlich »wahre« christliche Ansichten jenseits der »kirchlichen Lehre«. Solche Meinungen über die Gnosis sind aber nicht mehr als unhistorische Projektion. Die Münsteraner Theologin und Gnosis-Expertin Barbara Aland unternimmt gegenüber solch popularwissenschaftlichen Ansichten eine neue, quellennahe und historisch abgewogene Darstellung der vielgestaltigen spirituellen Bewegungen der Spätantike, die die christliche Religion philosophisch durchdringen und ausdeuten wollten.Weitere theologische Fachbücher finden Sie auf unserer Auswahlseite.Verfügbare Downloads für Sie:› Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Spuren" als PDF herunterladen
Die Disziplin der Dogmatik trägt als ein Hauptpfeiler das Gebäude der wissenschaftlichen Theologie. Während sich traditionellerweise die Darstellungen des dogmatischen Systems als imposante Großwerke präsentieren, unternimmt dieser Band gewissermaßen als Summula den Versuch einer knappen, verständlichen und überschaubaren Zusammenfassung systematisch-theologischen Basiswissens, das sich in die Diskussion mit Philosophie, Naturwissenschaften und religionskritischem Denken begibt.
Die Regel des Heiligen Benedikt von Nursia umfasst Vorschriften für das Zusammenleben der Mönche. Vor der Mitte des 6. Jahrhunderts verfasst, ist sie eine der ältesten und gewiss die folgenreichste religiöse Lebensregel der lateinischen Kirche. Sie hat die Vorstellungen vom mönchischen Leben durch das ganze Mittelalter hindurch geprägt und ist bis heute ein grundlegender Text der christlichen Spiritualität. Gernot Krapinger hat den Text neu übersetzt. Der Pater und Kirchenhistoriker Ulrich Faust ordnet ihn in den historischen Zusammenhang ein. Ein Glossar informiert über Spezialbegriffe.
Erste Rede: ApologieZweite Rede: Über das Wesen der ReligionDritte Rede: Über die Bildung der ReligionVierte Rede: Über das Gesellige in der Religion oder über Kirche und PriestertumFünfte Rede: Über die Religion
Vor bald genau 500 Jahren begann eine welthistorische Wende. Heute deutet man die dramatischen Ereignisse der Zeit fast unvermeidlich als Umbruch vom manchmal düster wirkenden Mittelalter zur irgendwie helleren Neuzeit. Der hoffnungsfroh konnotierte Schwung dessen, was damals begann, klingt schon im Namen der Epoche an: Reformation. Ikonische Bilder werden aufgerufen: von Thesenanschlag, Luther standhaft vor dem Reichstag, so wahr ihm Gott helfe, von Gnade und Teufel, Tintenfass und Bauernkrieg.Thomas Kaufmann, einer der besten Kenner der Epoche, versteht die Reformation als gesamteuropäische Bewegung mit globalen Folgen. Mit ihr formte sich nicht nur ein evangelisches Christentum aus, sondern mehrere unabhängige, eigenständige Kirchen und protestantische Glaubensgemeinschaften, und überhaupt eine Pluralisierung des Christentums. Denn natürlich war Luther nur einer ihrer Protagonisten, und die Reformation ergriff England oder Schweden anders als die Schweiz.
Über die Schriftrollen von Qumran ist viel geschrieben worden, Seriöses und Unseriöses. Diese Einführung des Heidelberger Theologen und Qumranforschers bringt knapp und übersichtlich alles Wissenswerte und wissenschaftlich Gesicherte über den Gesamtkomplex Qumran: Textfunde (Entdeckung, Erforschung und Edition); die wichtigsten Texte in Übersetzung (Mystik, Gebete, Hymnen, Lieder, Segenssprüche, Kriegsregeln, sog. Sektenregel, sog. Damaskusschrift, Gemeinschaftsregeln, Henoch-Texte, Kalender); Erörterung der diesbezüglichen historischen Fragen (archäologische Befunde, Essener in Qumran?); Bedeutung der Qumran- Texte für das frühe Christentum.Verfügbare Downloads für Sie:› Kostenlose Arbeitshilfe zum Thema "Spuren" als PDF herunterladen
Die Einführung richtet sich an Leser ohne spezifische Fachkenntnisse und informiert in knapper Form über Entstehung, literarische Eigenart, Inhalt und theologische Bedeutung der neutestamentlichen Schriften.I. Was ist das Neue Testament?§ 1 Das Neue Testament als Sammlung kanonischer Schriften§ 2 Das Neue Testament als zweiter Teil der christlichen BibelII. Mündliche Überlieferung im Vorfeld des Neuen Testaments§ 3 Die Anfänge der Überlieferung von Jesus§ 4 Nachösterliches Wachstum der Jesusüberlieferung§ 5 Missionarisches und katechetisches Formelmaterial§ 6 Formen des gottesdienstlichen LobpreisesIII. Vorstufen der Evangelien§ 7 Der Weg zur Verschriftlichung der Jesusüberlieferung§ 8 Die Logienquelle (Q)IV. Paulus und seine Briefe§ 9 Person und Geschichte des Paulus§ 10 Bedeutung, Eigenart und Probleme der paulinischen Briefe§ 11 Der Erste Thessalonicherbrief§ 12 Der Erste Korintherbrief§ 13 Der Zweite Korintherbrief§ 14 Der Galaterbrief§ 15 Der Römerbrief§ 16 Der Philipperbrief§ 17 Der PhilemonbriefV. Synoptische Evangelien und Apostelgeschichte§ 18 Was ist ein Evangelium?§ 19 Das Markusevangelium§ 20 Das Matthäusevangelium§ 21 Das lukanische Geschichtswerk (Lukasevangelium und Apostelgeschichte)VI. Der Pseudepigrafische Brief aus nachapostolischer Zeit§ 22 Zur Einführung: Briefe unter fingierten Verfasserangaben§ 23 Der Kolosserbrief§ 24 Der Epheserbrief§25 Die Pastoralbriefe§ 26 Der Zweite Thessalonicherbrief§ 27 Der Erste Petrusbrief§ 28 Der Judasbrief§ 29 Der Zweite Petrusbrief§ 30 Der Jakobusbrief§ 31 Der HebräerbriefVII. Die Schriften des johanneischen Kreises§ 32 Das Johannesevangelium§ 33 Die drei JohannesbriefeVIII. Das profetische Buch§ 34 Die Offenbarung des Johannes
Ordensmann, Philosoph, Theologe, Professor – Meister Eckhart ist eine der herausragenden geistigen Gestalten des europäischen Mittelalters. Tätig in Erfurt, Paris, Straßburg und Köln, gestorben 1328 in Avignon, wo er sich gegen Häresievorwürfe verteidigen musste. Vorwürfe, die schwer wogen, weil Eckhart auch auf Deutsch und vor Laien predigte. Seine Gedanken über Gott und den Menschen werden bis heute weltweit und über die Grenzen der Religionen hinweg diskutiert.Der Band enthält eine Auswahl aus seinen wichtigsten deutschen Predigten, erläuternde Anmerkungen und ein Nachwort.
Wieso liegen Zisterzienserklöster abseits von Dörfern und Städten, in Tälern im Wald? Warum dagegen Dominikanerkonvente im Gewühl der großen Städte? Was steckt hinter den vielen Ordensgründungen für Frauen im 19. Jahrhundert? Wieso umgibt die Jesuiten eine Aura von Macht und Gefahr? – Die Welt des Mönchtums und der Orden ist ein Kernbereich und Keim der europäischen Zivilisation, nicht nur in Spätantike und Mittelalter, sondern auch in Reaktion auf Reformation und Säkularisation.Detailliertes Wissen darüber vermittelt dieses Lexikon des Kirchenhistorikers und Dominikanerpaters Isnard W. Frank, das für die Neuauflage von seinem Nachfolger im Wiener Konvent bibliographisch und im Hinblick auf die Mitgliederzahlen aktualisiert wurde.
Bei kaum einem anderen Begriff wird bis heute so leidenschaftlich darum gestritten, was mit ihm eigentlich bezeichnet werden solle oder könne: Der Band gibt entsprechende Texte u.a. von Cicero, Augustinus, Rousseau, Hume, Kant, Hegel, Feuerbach, Taylor, Freud, Durkheim, Weber, Jung, Malinowski, Tillich, Geertz und Bourdieu wieder. Ein eigenes Kapitel über »außereuropäische Begriffe für ›Religion‹ und die Frage nach der Einzigartigkeit des europäischen Religionsbegriffs« rundet den Band ab.
»Altar«, »Beichtstuhl«, »Ordenstracht« – Begriffe wie diese sind Allgemeingut; was »Arcosolium«, »Manipel« oder »Ziborium« bedeutet, ist dagegen keineswegs allgemein geläufig. Dieses Sachlexikon bietet in kompakter, verständlicher Darstellungsweise einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Begriffe aus der christlichen Liturgie. In drei jeweils alphabetisch gegliederten Abschnitten erläutert es Kirchenraum, Gewandung/Insignien und liturgische Gerätschaften. Veranschaulicht werden die einzelnen Artikel durch eine Vielzahl von Abbildungen.
Das Alte Testament ist eigentlich kein Buch, sondern eine Bibliothek, die ein weites Panorama verschiedenartigster Literaturwerke beinhaltet. Die ganze Vielfalt der alttestamentlichen Literatur erschließt diese kurzgefasste Einführung auch dem theologischen Laien. Sie setzt kein Spezialwissen voraus, ist allgemein verständlich und eröffnet den Zugang, ganz gleich, ob man diese Bibliothek als Wort Gottes oder als Menschenwort lesen möchte.