Pharisäer

Die pharisäische Bewegung ist eine Frömmigkeitsbewegung in Israel zurzeit der römischen Besatzung (seit 63 v. Chr.), die sich vor allem der Treue zur Tora verschrieben hat. Sie ist die Vorläuferin des rabbinischen und ruft dazu auf, das ganze Leben jedes einzelnen Menschen an der Tora zu orientieren.

Damit ebnet sie der „Demokratisierung" des jüdischen Glaubens den Weg. Jesus stand der Bewegung sehr nahe. Die zahlreichen überlieferten Auseinandersetzungen dürfen nicht länger antijudaistisch als unversöhnliche Streitgespräche verstanden, sondern müssen als gemeinsames Ringen um eine sach- und menschengerechte Auslegung der Tora gelesen werden.

Sadduzäer gehören ebenfalls zu den Frömmigkeitsbewegungen während der römischen Besatzung IsraelsPalästinas.

Sie waren theologisch konservativ, politisch national und gehörten zur im Lebensstil eher liberalen Oberschicht.

 

Weitere Informationen zu Pharisäer:

› Pharisäer bei Wikipedia
› Die Pharisäer in der Bibel
› Pharisäer, Sadduzäer, Zeloten, Essener im Lexikon von LOGO aktiv
› Sadduzäer bei Wikipedia

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